Lettland – Litauen – Kaliningrad – Polen

Riga – Klaipeda – Kurische Nehrung – Kaliningrad –Frombork – Elblag – Rewal

August-September 2015

Unsere Reise 2015 geht langsam zuende. Nur noch das Baltikum und Polen trennen uns von Deutschland.

Wir stehen vor der Grenze nach Lettland, die gleichzeitig EU-Außengrenze ist. Obwohl hier nur wenig los ist, stauen sich vor der lettischen Grenzabfertigung die Autos. Zuerst müssen wir die Pässe vorzeigen und bekommen Zollformulare und einen Laufzettel. Auf meine Frage, wie es weitergeht werde ich sehr unhöflich zurück ins Auto geschickt. Im Auto sitzend müssen wir warten.. und warten .. und warten. Eine ganze Weile regt sich gar nichts. Offensichtlich ist Schichtwechsel und für den lassen sich die Beamten sehr viel Zeit. Dann werden die Autos vor uns abgefertigt. Irgendwann sind wir dran und eine recht unfreundliche Beamtin nimmt die Pässe und die Zolldeklarationen mit. Eine andere Beamtin schaut sich das Auto von innen an. Dabei beschränkt sie sich auf den Kühlschrank, den sie fast komplett ausräumt. Ich muß Joghurt, Käse, Wurst und Milch abgeben. Sie sollen in den Container und dürften nicht über die Grenze. Ich bin ziemlich sauer, denn dies ist das allererste Mal, dass sich jemand für den Inhalt des Kühlschrank interessiert. Doch so leicht geben wir uns nicht geschlagen. Im Durcheinander schaffe ich es, den eingeschweißten Käse wieder im Kühlschrank verschwinden zu lassen. Die Joghurts und einen großen Teil der Wurst essen wir auf. Die Beamtin passt höllisch auf, damit ich die Wurst nicht in meine Jackentasche stecke. Irgendwann bekommen wir die Pässe zurück und können weiterfahren. An der nächsten Schranke müssen wir noch den Laufzettel abgeben, dann sind wir in die EU eingereist. Die ganze Prozedur hat bestimmt zwei Stunden gedauert und wir sind auf die unfreundlichsten Grenzbeamten unserer ganzen Reise gestoßen.

Es ist schon spät und wir möchten schnell einen Platz zum Übernachten finden. Doch in Lettland ist das gar nicht so einfach. Es gibt weder einen Parkplatz noch einen Imbiss oder ein Hotel an der Strasse. Die Seitenwege führen entweder zu einem Haus, sind abgesperrt oder so schmal, dass wir nicht reinpassen. Irgendwann sehe ich einen Wegweiser zu einer unverständlichen Sehenswürdigkeit. Der Feldweg dorthin führt an einer Wiese und einem Getreidefeld entlang Richtung Wald. Das Gelände ist eben und wir folgen dem Weg bis zur Wiese. Hier bleiben wir heute stehen und hoffen, dass uns niemand verscheucht.

Übernachtungsplatz bei Vilani (N56 34 04.3 E26 58 50.5)

Am nächsten Tag fahren wir nach Riga auf den City Camping. Hier bleiben wir einige Tage und freuen uns eine Waschmaschine benutzen zu können und Muße zu haben das Auto von innen gründlich sauber zu machen. Der Staub der Wüsten sitzt in jeder Ritze. Ein ausgedehnter Stadtbummel in Riga führt uns auch zu den Markthallen. Sie sind nicht besonders attraktiv, da viele Stände leer sind. Vor den Hallen befinden sich die Obst- und Gemüsestände. Hier entdecke ich ein reichhaltiges Angebot u.a. von Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren – ein wahres Beeren-Pardies, dem wir nicht widerstehen können.

Riga

Riga – Kathedrale Christi Geburt

Riga – Freiheitsdenkmal

Riga – Nationaloper

Riga – Schwarzhäupter Haus

Riga – Handelsviertel Spikeri

Riga – Markthallen

Riga – Markthallen

Riga -City Camping (N56 57 22.70 E24 04 42.20)

Unser nächstes Ziel ist die Kurische Nehrung – eine schmalen Landzunge, die das Kurische Haff von der Ostsee abschirmt. Die aus Dünen und Wäldern bestehende Landschaft ist Teil des UNESCO-Welterbes. Der östliche Teil der Nehrung gehört zu Litauen und der westliche Teil zur russischen Enklave Kaliningrad. Wir fahren nach Klaipeda, einer Hafenstadt in Litauen. Von hier geht eine Fähre hinüber zur Kurischen Nehrung. Mit unserem großen Auto ist es ein recht teures Vergnügen, denn die Fähre kostet uns 46,90 €. Die Überfahrt dauert nur wenige Minuten und bald stehen wir auf der Nehrung. Nicht weit vom Fährhafen gibt es eine alte preußische Festung. Leider ist sie wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, so dass wir nur außen herum laufen können.

Klaipeda -Camping Pajurio (N55 45 57.71 E21 05 31.46)

Klaipeda – Altstadt

Klaipeda – Speicherhäuser am Fluß Dane

Klaipeda – Hauptpostamt von 1893

Klaipeda -Haus im Jugendstil

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Kurische Nehrung – Ostsee nahe Festung Kopgalis

Kurische Nehrung – Ostsee nahe Festung Kopgalis

Freies Stehen ist auf der Nehrung wegen des Nationalparks wohl untersagt, und so verbringen wir unsere erste Nacht auf einem Parkplatz am Fährhafen, wo wir ungestört bleiben. Am nächsten Morgen fahren wir weiter. Im ersten Ort passieren wir die Nationalpark-Schranke, an der wir 20 Euro Öko-Steuer bezahlen müssen. Die Strasse Richtung Nida führt durch den Küstenwald. Ab und an erhaschen wir einen Blick aufs Haff. Nur die Ostsee können wir von der Strasse aus nicht sehen, da die Dünen sind zu hoch sind.

Kurische Nehrung – Fährhafen von Smiltyne (N55 41 08.2 E21 07 44.1)

In Nida angekommen stellen wir uns auf den Campingplatz. Er liegt am Fuß der großen Düne Parnidden. Um die Nehrung zu erkunden packen wir die Fahrräder aus. Zuerst mühen wir uns hinauf auf die große Düne. Von hier oben sehen wir die wunderschöne Dünenlandschaft und den Ort Nida. Wir rollen bergab nach Nida und radeln weiter am Haff entlang durch zwei andere Dörfer. Nida ist ein hübsch gemachter Ferienort, der jetzt Ende August nicht sehr voll ist. Die beiden folgenden Dörfer sind reine Wohndörfer, meist mit Ferienwohnungen, aber ohne sonstige Infrastruktur. Das Wasser im Haff ist wenig einladend und zum Baden nicht geeignet.

Kurische Nehrung – Camping Nida (N55 17 54 E20 58 56)

Kurische Nehrung – auf der Düne Parnidden

Kurische Nehrung – Blick von der Düne Parnidden auf Nida

Kurische Nehrung – Nida – Fischerhaus

Kurische Nehrung – Blick von Nida auf Düne Parnidden

Kurische Nehrung – Haus am Haff

Kurische Nehrung – Haus am Haff

Kurische Nehrung – Haff

Kurische Nehrung – Haus am Haff

Wir biegen vom Radweg ab zur Ostsee. Hier sieht es fast so aus wie in Zeeland. Zuerst müssen wir eine Düne erklimmen. Dahinter erstreckt sich kilometerlang ein breiter Sandstrand mit sehr feinem Sand. Unten am Strand herrscht Strandleben, aber anders als in Holland gibt es hier keine Strandbuden, in denen man schön sitzen und etwas trinken kann.

Kurische Nehrung – Ostsee

Da uns die Dünenlandschaft bei der Düne Parnidden gut gefallen hat, erkunden wir diese auch noch bei einer kleiner Wanderung. Leider sind die Wege nicht gut markiert und so müssen wir auch schon mal querfeldein, was sicherlich nicht so gut ist für die Natur.

Kurische Nehrung – Düne Parnidden

Kurische Nehrung – Düne Parnidden

Kurische Nehrung – Düne Parnidden

Kurische Nehrung – Düne Parnidden

Da wir noch einige Tage auf unserem Russland-Visum übrig haben wollen wir uns noch Kaliningrad anschauen. Der kürzeste Weg dorthin führt über den Grenzübergang mitten auf der Nehrung. An der Grenzstation angekommen sehe ich keine Gewichtsbeschränkung, aber eine Höhenbeschränkung auf 3,50 m. Tatsächlich ist aber noch Luft nach oben. Es scheint ein ruhiger Grenzübergang zu sein, denn es ist niemand vor uns. Auf der litauischen Seite werden die Pässe und der Fahrzeugschein kontrolliert, dann schaut der Zöllner kurz von außen in das Wohnmobil. Auf der russischen Seite gibt es wie immer eine Vor-Kontrolle, bei der die Pässe und das Visum kontrolliert werden. Dann werden wir weitergeschickt auf die LKW-Spur. Wir sind das einizige Fahrzeug dort. Auf der PKW-Spur steht auch nur ein Auto. Auf der Gegenseite ist viel Betrieb, denn viele russische PKWs wollen nach Litauen. Wir gehen zum Schalter mit der Passkontrolle. Dort werden wir ziemlich unhöflich wieder weg geschickt. Wir sollen am Auto warten. Offensichtlich sind wir wieder einmal zum Schichtwechsel gekommen. Der neue Beamte schickt uns wieder von der LKW-Spur zurück in die PKW-Spur. Danach dürfen wir zur Passkontrolle kommen und unsere Pässe werden kontrolliert. Die Angelegenheit dauert eine Weile. Dafür müssen wir den kleinen weißen Zettel nicht selbst schreiben, sondern er wird gedruckt. Dann geht es weiter zum Schalter für das Zollpapier für das Fahrzeug. Dieses mal bekommen wir die Formulare sogar in deutscher Sprache. Nachdem wir unsere Stempel bekommen haben kommt der Beamte, um das Auto von innen zu kontrollieren. Dann dürfen wir weiterfahren. Am letzten Schalter werden nochmals die Pässe kontrolliert, dann sind wir wieder in Russland. Die gesamte Prozedur hat ungefähr eine Stunde gedauert.

Kurz hinter der Grenze müssen wir nochmals Öko-Steuer bezahlen. Sie ist unerwartet teuer und mit 1300 Rubel (ca. 24 Euro) sogar noch höher als in Litauen. Als ich protestiere und darauf hinweise, dass ich nur von 300 Rubeln weiß, wird mir mitgeteilt, dass das nur für PKWs gilt. Unser großes Auto wäre teurer. So bleibt uns nichts anderes übrig als zu zahlen.

Nun sind wir im russischen Teil der Kurischen Nehrung. Wir fahren zur Epha-Düne. Sie ist nach dem Düneninspektor Franz Epha benannt, dem es im 19. Jhdt gelungen war, die Wanderung der Dünen mittels Befestigungen zu stoppen und so das benachbarte Dorf vor seinem Untergang zu bewahren. Ein kurzer Weg führt hinauf auf die Düne. Vor uns liegt das Haff und eine wunderschöne Dünenlandschaft, die man nur aus der Ferne bestaunen, aber nicht betreten darf. Dann gehen wir noch auf der anderen Seite der Nehrung zum Ostseestrand. Hier ist es fast menschenleer. Die Wellen gehen hoch, weil es recht windig ist.

Kurische Nehrung – Düne Epha und Haff

Kurische Nehrung – Düne Epha und Haff

Kurische Nehrung – Blick von der Düne Epha auf den Ort Morskoe und das Haff

Kurische Nehrung – Ostsee

Unser nächstes Ziel ist der Tanzende Wald. Es ist ein ungewöhnlicher Kiefernwald, dessen Baumstämme seltsam verdreht sind und zu tanzen scheinen. Niemand weiß, wie diese Verformungen entstanden sind. Das Areal ist mittlerweile eingezäunt, so dass man nur von einem fest vorgegebenen Weg aus schauen kann. Hier gibt es einen großen ebenen geschotterten Parkplatz abseits der Strasse, der ideale Übernachtungsplatz. Am späten Nachmittag beobachten wir einen Fuchs, der am Rand des Parkplatzes entlang läuft und darauf wartet, dass ihm die Besucher Futter zuwerfen.

Kurische Nehrung – Tanzender Wald

Kurische Nehrung – Tanzender Wald

Kurische Nehrung – Tanzender Wald

Kurische Nehrung – Tanzender Wald

Kurische Nehrung – unser Übernachtungsplatz am Tanzenden Wald (N55 10 57.54 E20 51 33.32)

Kurische Nehrung – Fuchs

Kurische Nehrung – Ostsee

Kurische Nehrung – Ostsee

Insgesamt hat uns der russische Teil der Kurischen Nehrung besser gefallen. Die Landschaft ist noch ursprünglicher als in Lettland. Außerdem sind die Wege wesentlich schöner und auch naturschonender angelegt.

Am nächsten Morgen verlassen wir die Nehrung und fahren in das Seebad Selenogradsk, das ehemalige Cranz. Der Ort ist total tot. Hier ist gar nichts los. Die alten Häuser sind kaum renoviert und angefangene Neubauten stehen als Ruinen herum, aus denen schon Bäume wachsen. Auch die Uferpromenade ist keine Schönheit. Wir laufen ein wenig durch das Dorf, gehen aber schon bald zum Auto zurück.

Selenogradsk – Kurortpromenade

Selenogradsk – Kurortpromenade

Wir fahren weiter ins nächste Seebad nach Swetlogorsk, dem ehemaligen Rauschen. Der Unterschied zu Selenogradsk ist wie Tag und Nacht. Swetlogorsk ist schön hergerichtet und voller Leben, meist russische Touristen. Hier gefällt es uns gut. Wir inspizieren die Souvenirstände, an denen es alles mögliche und unmögliche aus Bernstein zu kaufen gibt. Überraschenderweise sind Figuren aus Bernstein sehr viel günstiger als Schmuck. Dann schauen wir uns die Sehenswürdigkeiten an: den Wasserturm, die Sonnenuhr und die Uferpromenade. Dieser Ort ist wirklich schön und würde wohl auch bei Westtouristen gut akzeptiert werden.

Swetlogorsk – Wasserturm

Swetlogorsk

Swetlogorsk – Treppen zur Uferpromenade

Swetlogorsk – Sonnenuhr

Swetlogorsk – Uferpromenade

Unser nächstes Ziel ist die Stadt Kaliningrad, das ehemalige Königsberg. Es war einmal Hauptstadt von Ostpreußen. Die Strasse dorthin führt uns durch alte Alleen. Sie sind sehr schön anzuschauen, aber machen auch ein bischen Angst, da die Bäume dicht am Straßenrand stehen und wir um unsere Spiegel am Auto fürchten. Doch alles geht gut und bald erreichen wir Kaliningrad, wo wir zum Hotel Baltica fahren. Der Stellplatz ist nicht besonders groß, liegt aber auf der Rückseite des Hotels im Grünen.

Alleen zwischen Swetlogorsk und Kaliningrad

Kaliningrad – Stellplatz am Hotel Baltica (N54 42 25.54 E20 37 01.04)

Vor dem Hotel ist die Endhaltestelle der Buslinie 37. Der Bus bringt uns am Bernstein-Museum vorbei zum Siegesplatz. Von hier machen wir einen ausgedehnten Stadtbummel. Es gibt nur noch wenige alte Gebäude zu sehen. Zu ihnen die gehören auch einige Tore einer Stadtbefestigung aus dem 19. Jhdt. Am Ende unseres Besichtigungsprogramms entdecken wir einen türkischen Imbiss. Es stellt sich heraus, dass der Besitzer tatsächlich Türke ist und schon oft in Köln war und dort wohl auch Verwandte hat. Wegen des Köln-Bonus bekommen wir ein besonders gutes und reichhaltiges Essen und türkischen Tee als Bonus. Wer es selber ausprobieren will: Troja-Grill nahe dem Wrangel-Turm.

Kaliningrad – Siegesplatz

Kaliningrad – Christ Erlöser Kathedrale

Kaliningrad – Kommandantur der Baltischen Flotte und Denkmal Peter der Große

Kaliningrad – Denkmal Mutter Russland

Kaliningrad – Dom

Kaliningrad

Kaliningrad – Königstor

Kaliningrad – Rossgarten Tor

Kaliningrad – Dohna Turm

Als letztes Land auf unserer Reise liegt nun Polen vor uns. Ursprünglich wollten wir versuchen Polen ohne die Mautbox zu durchqueren. Aber das Risiko einen Mautverstoß zu begehen und dann eine 4-stellige Strafe zahlen zu müssen ist uns zu groß. So haben wir uns doch für die Box entschieden. Kurz vor der Grenze füllen wir unsere Dieseltanks nochmals mit dem billigen russischen Diesel. Dann passieren wir ein letztes Mal die russische Grenze, wie immer schnell und problemlos.

Auf der polnischen Seite der Grenze stellen wir uns in die PKW-Spur. Eine Beamtin kommt und wir müssen sie davon überzeugen, dass wir ein Wohnmobil sind und kein LKW. Es dauert ziemlich lange, bis die wenigen Autos vor uns abgefertigt sind. Dann dürfen wir zur Schranke rollen, wo wir Pässe und das Fahrzeugdokument abgeben. Dann werden wir zur Röntgenanlage geschickt, wo das Auto durchleuchtet wird. Anschließend kommen drei Beamte um das Auto nochmals innen gründlich zu untersuchen. Erst dann bekommen wir unsere Papiere wieder und dürfen fahren. Die Beamten waren nicht unfreundlich, aber unendlich langsam. So haben wir fast zwei Stunden gebraucht, um nach Polen einzureisen. Wir haben auf unserer Tour viele Grenzen überquert und irgendwie haben wir den Eindruck, dass die EU-Außengrenzen die kompliziertesten sind. Und die Beamten sind nicht sehr hilfsbereit. Wir haben insgesamt acht mal eine russische Grenze überquert und sind von den russischen Beamten immer sehr höflich und korrekt, manchmal sogar bevorzugt, behandelt worden. Obwohl die russische Bürokratie die europäische um Längen schlägt ging es trotzdem immer schneller als an der EU-Außengrenze.

Nun gehen wir noch ins Büro der Viatoll-Behörde, wo wir eine Mautbox erstehen. Da es an der Grenze keinen Bankautomaten gibt, müssen wir vorher Bargeld tauschen, um in Sloty bezahlen zu können.

Unser erstes Ziel in Polen ist der kleine Ort Frombork, wo wir uns die große Domanlage anschauen. Sein berühmtester Domherr war Nikolaus Kopernikus, ein bedeutender Astronom seiner Zeit. Vom benachbarten Wasserturm haben wir einen schönen Blick auf Dom und Haff.

Frombork – Dom

Frombork – Dom

Frombork – Dom

Frombork – Blick vom Wasserturm auf Dom

Frombork – Blick vom Wasserturm auf Haff

Dann fahren wir nach Elblag. Die Stadt war einmal zweitgrößte Stadt der Provinz Ostpreußen. Im Krieg fast vollständig zerstört ist die Altstadt heute im altem Stil wieder aufgebaut und ganz nett anzusehen.

Elblag – Altstadt

Elblag – Altstadt – Heilig Geist Hospital

Elblag – Altstadt und Markttor

Elblag – Dom St Nikolai

Camping Elblag (N54 09 13.0 E19 23 38.0)

Unser letztes Ziel in Polen ist der kleine Ort Rewal an der Ostseeküste. Hier sind wir vor einigen Jahren schon einmal gewesen und können nun sehen, wie sich der Ort entwickelt hat. Er ist immer noch beschaulich, aber mit mehr Leben gefüllt. Der Blick von der Steilküste ist so schön wie immer.

Rewal – Camping Klif (N54 04 45 E15 00 15)

Rewal – Ostsee

Rewal – Ostsee

Hier endet unsere große Reise des Jahres 2015, denn die Grenze nach Deutschland ist nicht mehr weit.

Insgesamt können wir eine positive Bilanz ziehen. In 150 Tagen sind wir ca. 25.000 km gefahren. Auf der gesamten Tour haben wir viel interessantes gesehen. Wir haben immer wieder unglaublich freundliche und interessierte Menschen getroffen. Das Auto hat bis auf einige Kleinigkeiten prima gehalten. Nur einen entscheidenden Fehler haben wir gemacht: es wäre sinnvoller gewesen die Tour in umgekehrter Richtung zu fahren. Dann wären wir im Frühjahr in den warmen Gefilden gewesen und im Sommer in den kühleren nördlichen Regionen. So haben wir zu Beginn im Norden gefroren und im Süden war es uns hinterher zu heiß.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den Lesern unseres Blogs für ihr Interesse bedanken. Da wir noch einige Verpflichtungen haben machen wir nun eine lange Reisepause. Wir wissen noch nicht, wann und wohin wir zu einer nächsten Tour starten.

Das war der letzte Teil unserer Route:

Karte Lettland bis Polen

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Kategorien: Reiseberichte | 6 Kommentare

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6 Gedanken zu „Lettland – Litauen – Kaliningrad – Polen

  1. Gerhard

    Was für eine Reise, toll. Wir könnten uns auch mal ausserhalb unserer alten Firma treffen 😉

  2. Hallo Brigitte, Hallo Bernhard,
    Mit aller größtem Interesse habe ich gerade eure Reiseberichte über Russland etc. gelesen. Es ist genau die Reise die wir für 2016 planen. Danke für die vielen Infos. Wir waren bereits 2013 am Baikalsee und es wurden viele Erinnerungen wieder geweckt. (www.pumare.de)
    Ich habe noch einige Fragen: wie habt ihr das mit dem Visum für Russland gemacht? Meines Wissen bekommt man nur ein Visum für 3 Monate mit 2maliger Einreise? Ihr seid aber 3mal eingereist. Wie war es mit der Sprache, kann einer von Euch russisch? Habt ihr noch Kopien für die Zolldeklaration an der Grenze auf englisch oder deutsch? Russisch können wir leider nicht. Auf der letzten Reise hatten wir ein Paar mit, da sprach die Frau russisch, das war natürlich optimal! Vielleicht ist es euch möglich mir diese Fragen zu beantworten. Wir wünschen euch noch viele interessante Reisen mit immer netten Begegnungen.
    Lg. Peter Ambos

  3. Thomas K.

    Herzlichen Dank fürs mitnehmen auf Eure Reise und die vielen schönen Bilder. Wenn Ihr an Eurer alten Firma vorbeischaut, würde ich mich über ein Wiedersehen freuen.
    Grüsse und alles Gute,
    Thomas K.

  4. Lieber den Magen verrenken als den Grenzern was schenken —- hätte ich wohl auch so gemacht.
    Seit wann gibt es das denn, dass die Grenzer Richtung EU die Lebensmittel vernichtet sehen wollen….?
    Geniesst ihr Beiden die nächsten Monate und vergesst nicht, die nächste Reise zu planen.
    Wir stehen mittlerweile ca. 300 km in Kirigisien vor der Grenze nach Tadschikistan – der Pamir wird ab nächstem Wochenende in Angriff genommen.
    Viele Grüße
    Brigitte und Peter

  5. Wassili

    Super, Vielleicht kommt Ihr mal kurz an Eure alte Firma vorbei …

  6. Walter Weyerstrass

    Hallo Ihr zwei,
    danke für Eure tollen Reiseberichte.
    Es war immer wieder ein Erlebnis mit Euch zu reisen.

    Lieben Gruß

    Walter Weyerstraß

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