Rumänien – 2014

Bukarest – Buzau – Sinaia – Rasnov – Brazov – Bran – Curtea de Arges – Horezu – Eisernes Tor – Hunedoara – Sibiu – Medias – Biertan – Sighisoara – Sovata – Bicaz-Schlucht – Moldauklöster – Bistrita – Cluj-Napoca – Oradea

Reisezeit: Juli 2014

Nur die Donau trennt uns noch von Rumänien. Wir überqueren sie über die Brücke bei Ruse. An der Grenze werden noch flüchtig die Personalausweise kontrolliert, dann sind wir in Rumänien.
Schon wieder erleben wir den Maut-Stress: für unser Wohnmobil benötigen wir in Rumänien die Vignette Kategorie A für Personenkraftwagen. Schon an der ersten Vignetten-Verkaufsstelle weigert sich die Verkäuferin, uns diese zu verkaufen. Sie will uns stattdessen eine LKW-Vignette verkaufen, die aber nur für Güterverkehr benötigt wird. Auch die nächste Verkaufsstelle will uns Kategorie A nicht verkaufen. Nun ziehen wir unseren vermeintlichen Zauberzettel – ein Schreiben in rumänischer Sprache, dass Kategorie A für Wohnmobile bestätigt. Trotzdem müssen wir noch eine Weile dem Verkäufer gut zureden, bis er uns endlich die gewünschte Vignette rausrückt. Ganz so zauberhaft wie gehofft hat unser Zettel also nicht funktioniert. Es ist immer dasselbe Theater und an jeder Grenze wünschen wir uns, dass die EU endlich etwas Sinnvolles tut und die nationalen Straßenmaut-Regeln vereinheitlicht und ein EU-weites System entwickelt.

2014-06-30-nr03-RO-Grenzbrücke zwischen Ruse (BG) und Rumänien-neu

Donaubrücke bei Ruse

Nun geht es weiter nordwärts Richtung Bukarest. Die Straßen hier sind deutlich schlechter als in Bulgarien. Unterwegs passieren wir eine Videobrücke zur Vignettenkontrolle. Nicht weit dahinter steht eine Polizeistreife am Straßenrand, aber sie hält uns nicht an – wir haben wohl alles richtig gemacht.

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Vom Campingplatz in Bukarest laufen wir in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum. Es ist unglaublich groß und hat schon amerikanische Ausmaße. Wir fragen uns nur, welcher Rumäne es sich leisten kann hier einzukaufen, denn das Preisniveau in den Geschäften ist hoch. So verwundert es uns auch nicht, dass die Zahl der Kunden sich in Grenzen hält. Allerdings gibt es auch in Rumänien wie bisher in jedem Land genug Leute, die sich die deutschen Nobelkarossen wohl leisten können, denn man sieht viele neuwertige BMW, Mercedes und ähnlich teure Schlitten. Neben dem Einkaufzentrum ist noch die amerikanische Botschaft einsam auf weitem Feld. So wie sie stelle ich mir Fort Knox vor: wie eine Festung angelegt und von vielen Kameras rundum bewacht. Sie kann wohl monatelange Belagerungen überstehen, wie Fort Alamo.

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Um uns die Innenstadt von Bukarest anzuschauen fahren wir mit dem Bus ins Zentrum. Der Bus Linie 301 hält praktischerweise direkt am Campingplatz und fährt zum Platz Piata Romana. Von dort laufen wir zu Fuß weiter. Die Stadt ist recht groß und so sind wir eine Weile unterwegs. Besonderes Highlight ist der alte Ceausescu-Palast. Das ist Monumentalarchitektur vom feinsten, dagegen ist Versailles direkt eine Gartenlaube. Von der Altstadt laufen wir am Triumphbogen vorbei – der leider komplett eingerüstet ist – zum Dorfmuseum. In diesem Museum sind über 100 alte rumänische Bauernhäuser aus den verschiedenen Regionen aufgebaut. In einige Häuser schaue ich hinein und stelle fest, dass die Menschen früher teilweise ganz schön finster gewohnt haben. Selbst bei Sonnenschein ist es drinnen beinahe dunkel. Mit dem Bus fahren wir wieder zurück zum Campingplatz. Es war ein langer und anstrengender Tag und wir sind ganz schön geschafft. Aber Bukarest ist schön und trägt nicht umsonst den Namen „Paris des Ostens“.

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Bukarest – Gebäude einer Bank

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Bukarest – Kirche Stavropoleos

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Bukarest – Karawanserei Hanul lui Manuc

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Bukarest – Konzerthalle Athanäum

2014-07-01-nr56-RO-Bukarest-Parlamentspalast

Bukarest – der von Ceausescu erbaute Palast ist Sitz des Parlaments

2014-07-01-nr87-RO-Bukarest-Dorfmuseum-Timiseni Kirche

Bukarest – Dorfmuseum – Timiseni Kirche

2014-07-01-nr94-RO-Bukarest-Dorfmuseum-Haus 60

Bukarest – Dorfmuseum – Haus aus Jurilovca (1898)

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Bukarest – Dorfmuseum – Haushalt aus dem Mara-Tal (1775)

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Bukarest – Dorfmuseum – Haus aus der Region Maramures (18. Jhdt)

2014-07-01-nr182-RO-Bukarest-Camping Casa Alba

Bukarest – Campingplatz Casa Alba (N44 31 02 E26 05 31)

Wir verlassen Bukarest und fahren zu den Schlammvulkanen bei Buzau. Es ist ein in Europa seltenes Naturphänomen: durch Löcher in der Erde steigen Gase auf, die tonhaltige Erde und Schlamm mit nach oben befördern. Der Schlamm lagert sich ab und formt dabei Kegel, die wie kleine Vulkane aussehen. Da der Schlamm Salze und Schwefel enthält können auf ihm keine Pflanzen wachsen und die Umgebung sieht wie eine Mondlandschaft aus. Wir sind fasziniert von den tollen Ausblicken. Leider ist die Oberfläche nicht immer so hart wie sie aussieht, so dass Bernhard unfreiwillig nähere Bekanntschaft mit dem Schlamm macht. Er ist mit einem Bein bis zum Gesäß eingesunken und hatte schon Angst, nicht mehr ohne Hubschrauberbergung rauszukommen. Aber so schlimm war es dann doch nicht.

2014-07-03-nr19-BG-zwischen Buzau und Schlammvulkanen

zwischen Buzau und den Schlammvulkanen

2014-07-03-nr28-BG-Buzau-große Schlammvulkane (Pâclele Mari)

Schlammvulkane Paclele Mari

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Schlammvulkane Paclele Mari

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Schlammvulkane Paclele Mari

2014-07-03-nr46-BG-Buzau-große Schlammvulkane (Pâclele Mari)-neu

Schlammvulkane Paclele Mari

2014-07-03-nr90-BG-Buzau-Kleine Schlammvulkane (Pâclele Mici)

Schlammvulkane Paclele Mici

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Schlammvulkane Paclele Mici

2014-07-03-nr127-BG-Buzau-Pâclele Mici-Camping Muddyland(La Hangar)

Campingplatz La Hangar (Muddyland) bei Paclele Mici (N45 20 50 E26 42 34)

Wir fahren weiter nach Sinaia, um uns das Schloss Peles anzuschauen. Es gilt als eines der schönsten Schlösser Rumäniens. Leider ist es nicht gut ausgeschildert und die Zufahrt dorthin hat eine Gewichtsbeschränkung von 3,5 t und 3,50 m Höhe. So fahren wir an dem ersten Abzweig vorbei, da wir uns durch die Gewichtsbeschränkung abschrecken lassen. Doch auch bei der nächsten Abzweigung steht wieder das 3,5 t- Schild. Nun sind wir ratlos und ich frage einige Passanten. Sie weisen uns trotzdem diesen Weg. Da wir keine Alternative haben fahren wir hinauf und finden einen kleinen Parkplatz. Das Schloss ist nett anzusehen, aber da der Eintritt 10 Euro/Person kostet beschränke ich mich darauf, die Inneneinrichtung des Schlosses auf den Postkarten im Souvenirladen anzuschauen. Sie sieht beeindruckend aus.

2014-07-04-nr11-RO-Sinaia-Schloss Peles

Sinaia – Schloss Peles

Auf dem Weg nach Bran schauen wir uns die Zitadelle von Rasnov an. Wir haben Glück, denn heute ist der Eintritt in die Festung frei. Die Zitadelle ist ganz nett, aber das im Reiseführer versprochene nette kleine Museumsdorf im Innenhof ist mittlerweile einer Ansammlung von Nippesläden gewichen. Insgesamt bin ich enttäuscht und hätte mich geärgert, wenn ich dafür hätte Eintritt bezahlen müssen.

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Zitadelle von Rasnov

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Zitadelle von Rasnov

Wir fahren weiter nach Bran. Hier erleben wir zum ersten Mal nach langer Zeit wieder einen fast voll belegten Campingplatz. Er liegt nicht weit von der Burg Bran entfernt, die als Dracula-Burg gilt. An der Burg ist ein furchtbarer Rummel. Vor dem Eingang reiht sich eine Bude an die andere und es sind viele Besucher unterwegs. Im Innern herrscht ein furchtbares Gedränge und Geschiebe und macht uns die Besichtigung zur Tortur. Wir sind froh, als wir endlich entkommen können. Die Burg gefällt uns überhaupt nicht – weder von außen noch von innen. Sie ist sehr klein und sieht nicht schön aus. Warum das so eine Sehenswürdigkeit sein soll erschließt sich uns nicht. Es muss wohl am Dracula- Mythos liegen. Es war leider schlecht angelegtes Eintrittsgeld.

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Bran – Vampire Camping (N45 31 42 E25 22 16)

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Burg Bran

2014-07-05-nr17-RO-Bran-Burg-Innenhof

Burg Bran – Innenhof

Von Bran aus fahren wir mit ÖPNV nach Brasov. Die Stadt war über Jahrhunderte ein Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 12. Jahrhundert in der Region siedelten und bis ins 19. Jahrhundert hinein die Mehrheit der Stadtbevölkerung bildeten. Wir erwischen mal wieder einen recht ungünstigen Tag für eine Besichtigung, denn heute findet ein Triathlon-Event statt. Wir schauen uns erst im Zentrum um, dann laufen wir zu den Stadttoren und den Türmen. Diese liegen etwas erhöht an einem Hügel und wir müssen ordentlich schwitzen, um dort hinauf zu gelangen. Aber es lohnt sich, da wir von hier einen schönen Blick auf die Altstadt haben. Die Stadt ist nicht so groß und bald haben wir alles gesehen.

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Brasov

2014-07-06-nr04-RO-Brasov-Straße Muresenilor und Kirche Peter und Paul

Brasov – Muresenilor-Straße und Kirche Peter-und-Paul

2014-07-06-nr14-RO-Brasov-Altes Rathaus auf Platz Piata Sfatului

Brasov – Altes Rathaus auf der Piata Sfatului

2014-07-06-nr63-RO-Brasov-Blick vom Weißen Turm auf Brasov

Brasov

Wir verlassen Bran und fahren nach Curtea de Arges, um uns die Kathedrale anzuschauen. Sie ist eines der berühmtesten Gebäude in Rumänien und wurde im byzantinischen Stil mit maurischen Arabesken erbaut. Die Anlage ist sehr schön und gefällt uns gut. Auf dem nahe gelegenen Parkplatz finden wir eine ruhige Ecke, wo wir übernachten. Die Polizei kommt zweimal vorbei gefahren und schaut nach dem Rechten. Wir erfahren, dass es kein Problem ist hier zu übernachten.

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Karpaten – zwischen Bran und Curtea de Arges

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Karpaten – zwischen Bran und Curtea de Arges

2014-07-08-nr43-RO-zwischen Bran und Curtea de Arges-Walachei

Walachei – so etwas ist noch überall in Rumänienzu sehen

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Curtea de Arges – Kathedrale

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Curtea de Arges – Kathedrale – Eingang

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Curtea de Arges – unser Übernachtungsplatz (N45 09 26.9 E24 40 26.1)

Wir verbringen eine ungestörte Nacht. Am Morgen fahren wir weiter. Doch wir kommen nur ein paar Meter weit, da gibt es ein lautes Geräusch im Auto, das wir uns erst nicht erklären können. Dann sehen wir eine große Feder vor den Pedalen liegen, die ans Kupplungspedal gehört. Die obere Aufhängung der Feder ist abgebrochen und sie ist rausgefallen. Glücklicherweise sind zwei Federn am Kupplungspedal, so dass das Kuppeln noch funktioniert. Da wir nichts machen können fahren wir erst einmal unsere Route weiter. Irgendwo unterwegs kommen wir durch ein Gewerbegebiet, wo vor einer Halle ein MAN zu verkaufen ist. Wir fahren auf den Hof und fragen, ob es hier Autoservice gibt, doch wir sind in einer Betonfirma gelandet, die auch ihre eigenen Fahrzeuge wartet. Ein freundlicher Mechaniker biegt das obere Ende der Feder wieder zurecht, so dass sie sich einhängen lässt. Wir bedanken uns herzlich und fahren weiter zum Kloster Horezu.

2014-07-09-nr06-RO-Ramnicu Valcea-Pelikane

während wir auf die Feder warten sehe ich Pelikane am Himmel

Kloster Horezu gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wir sind überrascht, dass hier kaum Besucher sind. Das Kloster ist schön und gefällt uns gut. Die Nonnen sind freundlich und einige erkundigen sich auf Deutsch, wo wir herkommen.
Da wir die einzigen Besucher auf dem Kloster-Parkplatz sind, wollen wir hier übernachten. Hier scheint es ruhig zu sein. In der kleinen Imbißbude nebenan ist nichts los. Am Abend erwacht die bis dahin ruhige Bude plötzlich zum Leben. Es ist der Treffpunkt der jungen Männer, die hier zum Billard spielen und Fußball schauen hinkommen. Es dauert bis Mitternacht, bis endlich Ruhe einkehrt. Wir werden jedoch nicht beachtet und niemand stört sich daran, dass wir hier stehen.

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Kloster Horezu

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Kloster Horezu

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Kloster Horezu – Speisesaal

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Kloster Horezu – Parkplatz (N45 09 55.4 E24 00 20.8)

Wir verlassen Horezu und fahren Richtung Donau. Unser Ziel ist das Eiserne Tor, der Donau-Durchbruch in den Südkarpaten. Mit dem Bau des Staudamms im Jahre 1971 wurde die Donau gebändigt und der Durchbruch ist weniger spektakulär. Übrig geblieben sind eine Engstelle und ein Stausee. Wir folgen der Uferstraße und erreichen die Felsskulptur des letzten Daker-Königs Decebal. Er wurde von den Römern besiegt und sein Reich wurde Teil des römischen Imperiums. Weil die engste Stelle der Donau von der Straße aus nicht zu sehen ist warten hier am Ufer einige Boote, die mit einer Tour werben. Doch der Himmel hat sich mittlerweile zugezogen, so dass uns das Wetter nicht schön genug ist für eine Bootstour.

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Donau – Staudamm am Eisernen Tor

2014-07-10-nr08-RO-Donau-Staumauer Eisernes Tor

Donau – an der Staumauer beim Eisernen Tor

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König Decebal

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Donau-Durchbruch

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Donau-Durchbruch

2014-07-10-nr87-RO-Donau-Eisernes Tor-Camping Pensiune Danubia

unser Platz am Donauufer – Camping Pensiune Danubia (N44 40 44 E22 19 52)

Weiter geht die Fahrt nach Hunedoara, wo wir uns die Burg Corvinesti anschauen wollen. Leider spielt das Wetter nicht mit und es ist trüb und regnerisch. So kommt die schöne Burg nicht richtig zur Geltung.

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Hunedoara – Burgschloß Corvinesti

2014-07-11-nr42-RO-Hunedoara-Burgschloss Corvinesti-Blick auf Hunedoara

Hunedoara – Blick von der Burg auf den Ort

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unser Übernachtungsplatz an einer Tankstelle in Simeria (N45 50 43.1 E23 00 25.2)

Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel Sibiu erfahren wir, dass weder die Papierkarte noch die Navis auf dem neuesten Stand sind, denn wir sind auf einer Autobahn, die noch in keinem System verzeichnet ist. Nach Aussage von Einheimischen wird hier immer wieder ein neues Teilstück der Autobahn für den Verkehr freigegeben.

2014-07-13-nr02-RO-Cisnadioara-Camping Ananas

Camping Ananas bei Sibiu (N45 42 23.3 E24 06 19.3)

Vom Campingplatz aus fahren wir mit dem Bus nach Sibiu. Wie Brasov war auch Sibiu eine wichtige Stadt der Siebenbürger Sachsen. Das alte Stadtzentrum ist sehr schön und gefällt uns. Überhaupt ist Siebenbürgen interessant. Unter den rumänischen Ortsnamen stehen neuerdings auch wieder die alten deutschen Ortsnamen. Und wenn man über Friedhöfe geht finden sich dort nur Otto´s, Friedrichs´s, Hans und andere deutsche Namen.

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Sibiu – Lügenbrücke

2014-07-14-nr12-RO-Sibiu-Piata Mare mit Rathaus (li), katholische Kirche (mi) und Rathausturm (re)

Sibiu – Platz Piata Mare mit Rathaus (li), katholische Kirche (mi) und Rathausturm (re)

2014-07-14-nr18-RO-Sibiu-Piata Mare mit Rathausturm (li)

Sibiu – Piata Mare mit Rathausturm (li)

2014-07-14-nr43-RO-Sibiu-Blick von Sagtreppe auf Unterstadt

Sibiu – Unterstadt

Bevor wir zu unserem nächsten Ziel weiterfahren besuchen wir noch die MAN-Werkstatt in Sibiu (N45 48 17.2 E24 04 37.8). Bernhard macht sich immer noch Sorgen, weil der Stand vom Motoröl seit Ankara viel zu hoch ist. Nach einer kurzen Abkühlphase lassen die Mechaniker zwei Liter Öl ab und füllen es uns in eine alte Limonadenflasche. Zu unserer großen Überraschung müssen wir für diesen Service nichts bezahlen. Selbst Trinkgeld wird abgelehnt. Diese Aktion stellt sich als sehr gut heraus, denn in den folgenden Tagen wird klar, dass das Auto weiter Öl verbraucht, nur viel weniger als früher. Die Werkstatt in Ankara hat das Öl offensichtlich total überfüllt.

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Sozusagen im Vorbeifahren schauen wir uns kurz den Ort Medias an – ebenfalls eine Gründung der Siebenbürger Sachsen. Leider finden wir keinen gescheiten Parkplatz und müssen uns daher bei der Stadtbesichtigung beeilen.

2014-07-15-nr02-RO-Siebenbürgen-zwischen Sibiu und Medias

ein schöner Ort irgendwo zwischen Sibiu und Medias

2014-07-15-nr18-RO-Medias-Platz Piata Regele Ferdinand

Medias

2014-07-15-nr22-RO-Medias-Blick auf Trompeterturm

Medias – Trompeterturm

Eine Besonderheit in der Region Siebenbürgen sind die vielen Wehrkirchen, die hier in der Zeit vom 13. bis 19. Jhdt. erbaut wurden als Verteidigung gegen Türken und Tataren-Einfälle. Einige von ihnen haben es in die UNESCO-Welterbeliste geschafft, so auch die Wehrkirche von Biertan. Sie ist aus der Ferne imposant anzuschauen. Doch je näher wir kommen, desto weniger schön ist sie. Die gesamte Anlage ist im Moment eine große Baustelle ist, weil zur Zeit restauriert wird. So fahren wir bald weiter.

2014-07-15-nr12-RO-Siebenbürgen-Frauendorf-Wehrkirche

Wehrkirche im Ort Frauendorf

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Biertan – Wehrkirche

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Biertan – Wehrkirche

2014-07-15-nr69-RO-Biertan-Wehrkirche-Blick auf Dorf Biertan

Biertan – Blick von der Kirche auf den Ort Biertan

2014-07-15-nr66-RO-Biertan-Wehrkirche-Heimatmuseum

Biertan – Heimatmuseum

Wir erreichen Sighisoara, dessen Stadtzentrum ebenfalls auf der UNESCO-Liste steht. Dieses Mal können wir vom Campingplatz aus zu Fuß die Stadt erkunden. Wir laufen durch die Gassen und schauen uns die sehenswerte Oberstadt an. Wir sind noch nicht lange wieder zurück im Auto, als ein Gewitter kommt und es heftig regnet. Es sieht schon wieder wie ein Weltuntergang aus. Leider müssen wir dabei feststellen, dass unser Küchenfenster mal wieder undicht ist. Irgendwann müssen wir es neu eindichten.

2014-07-15-nr80-RO-Sighisoara-Blick von Piata Octavian Goga auf Oberstadt-Stundturm (li), Klosterkirche (mi), Rathaus (re)

Sighisoara – Blick auf Oberstadt mit Stundturm (li), Klosterkirche (mi) und Rathaus (re)

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Sighisoara – Gasse in der Oberstadt

2014-07-15-nr108-RO-Sighisoara-Blick vom Burgplatz auf Stundturm

Sighisoara – Blick vom Burgplatz auf den Stundturm

2014-07-15-nr134-RO-Sighisoara-Strasse Scolii Richtung Burgplatz

Sighisoara – in der Oberstadt

2014-07-15-nr118-RO-Sighisoara-Zinngießerturm

Sighisoara – Stadtmauer mit Zinngießerturm

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Sighisoara

2014-07-15-nr141-RO-Sighisoara-Camping Aquaris

Sighisoara – Camping Aquaris (N46 13 23 E24 47 46)

Wir fahren weiter und bemerken, dass wir die Region Siebenbürgen verlassen haben. Waren bisher die Ortsschilder rumänisch und deutsch beschriftet, so sind sie nun rumänisch und ungarisch beschriftet. Auch die Dörfer sehen hier ganz anders aus. Wir fahren nach Sovata, einem kleinen Kurort. Hauptanziehungspunkt ist der Bärensee, dessen Wasser salzhaltig ist und dem eine Heilwirkung nachgesagt wird. Wir spazieren um den See und wundern uns darüber, dass niemand im See schwimmt, wo es doch so gesund sein soll.

2014-07-16-nr03-RO-zwischen Sighisoara und Sovata-neu

zwischen Sighisoara und Sovata

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Sovata – Bärensee

2014-07-16-nr26-RO-Sovata-Camping Vasskert

Sovata – Camping Vasskert (N46 35 29 E25 04 19)

Wir fahren weiter und passieren die enge Bicaz-Schlucht. Die hohen Felswände ragen nur einige Meter von der Straße entfernt vertikal nach oben oder hängen zum Teil auch über. Das beeindruckende Stück Straße durch die Engstelle ist recht kurz. Der Tunnel ist neu gemacht und hoch genug für uns und die Straße ist gut zu befahren.

2014-07-18-nr02-RO-zwischen Sovata und Gheorgheni

zwischen Sovata und der Bicaz-Schlucht

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Bicaz-Schlucht

2014-07-18-nr38-RO-Bicaz Schlucht-neu

Bicaz-Schlucht

Hinter Bicaz biegen wir ab und fahren den Bicaz- Stausees entlang. In der Nähe der Staumauer schwimmen sehr viele Plastikflaschen auf dem Wasser. Das erinnert mich an Albanien – es ist kein schöner Anblick. Die Straße entlang des Stausees ist in schlechtem Zustand: sie ist sehr buckelig, da die Straße häufig eingebrochen ist. Hinzu kommt, dass es immer bergauf und bergab geht. Da es mal wieder regnet ist dies für den Fahrer eine anstrengende Etappe.

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Bicaz-Stausee

Nun wollen wir uns eine weitere Sehenswürdigkeit in Rumänien anschauen – die sogenannten Moldauklöster, die im 15. und 16. Jhdt. entstanden. Zuerst sind wir verwirrt, da der Fluss Moldau hier gar nicht fließt. Doch dann finde ich heraus, dass sich der Name von dem Fürstentum Moldau ableitet, das zu der Zeit hier existierte. Die Region heißt heute Bukowina, so dass die im örtlichen Handel verkauften Heftchen den weniger verwirrenden Namen „Klöster der Bukowina“ tragen.

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Laut Karte gibt es kurz von Targu Neamt eine kleine weiße Straße, die im Bogen an mehreren Klöstern vorbei führt. Ich finde den Abzweig und die Straße ist in gutem Zustand. So folgen wir ihr und schauen uns die Klöster Secu und Sihastria an. Dann fahren wir die Straße weiter, aber sie endet plötzlich in einer Schotterpiste. Da der Weg schmal und aufgeweicht ist, ist uns das zu gefährlich und wir drehen wieder um. Nun müssen wir doch über die Hauptstraße zum nächsten Kloster.

2014-07-18-nr54-RO-Moldau Kloster Secu

Kloster Secu

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Kloster Secu

2014-07-18-nr73-RO-Moldau Kloster Sihastria

Kloster Sihastria

Das nächste Kloster ist Kloster Agapia. Es ist sehr schön. Man merkt sofort, dass es von Nonnen geführt wird, denn der Blumenschmuck ist sehenswert und alles blitzt und blinkt. Es sind nur wenige Besucher hier, so dass wir die Atmosphäre im Innenhof in aller Ruhe genießen können. Vor dem Klostertor gibt es ein kleines Museum. Die Nonne am Eingang lädt mich eindringlich ein, ihr Museum zu besuchen. Das kleine Museum ist liebevoll gemacht und gefällt mir gut. Es enthält einige Nonnenzellen und eine Töpferei. Schade, dass ich meinen Fotoapparat nicht mitgenommen habe.

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Kloster Agapia

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Kloster Agapia

2014-07-18-nr88-RO-Moldau Kloster Agapia

Kloster Agapia

2014-07-18-nr89-RO-Moldau Kloster Agapia

Kloster Agapia

2014-07-18-nr90-RO-Moldau Kloster Agapia

Kloster Agapia

2014-07-18-nr99-RO-Moldau Kloster Agapia-Parkplatz zum Übernachten

Kloster Agapia – Übernachtung auf dem Parkplatz (N47 10 18.7 E26 14 23.1)

Der folgende Tag steht ganz im Zeichen der Moldau-Klöster. Es sind insgesamt vier Klöster, die wir heute besuchen: Kloster Varatec –Kloster Humor – Kloster Voronet und Kloster Moldovita.
Die drei letztgenannten sind auf der UNESCO-Welterbe-Liste. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es häufig teuer und voll wird, wenn UNESCO dran steht. Das ist auch hier wieder der Fall: Wir müssen bei jedem Kloster Parkgebühren und Eintritt bezahlen. Für Fotos muss ein zusätzliches Ticket gelöst werden. Außerdem ist es durch die vielen Besucher teilweise rummelig. Wie gut, dass wir auch schöne ruhige Klöster gesehen haben.

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Kloster Varatec

2014-07-19-nr21-RO-Moldau Kloster Varatec

Kloster Varatec

2014-07-19-nr39-RO-Moldau Kloster Humor

Kloster Humor

2014-07-19-nr61-RO-Moldau Kloster Voronet-Weg zum Parkplatz

Kloster Voronet – Weg zwischen Kloster und Parkplatz

2014-07-19-nr51-RO-Moldau Kloster Voronet

Kloster Voronet

2014-07-19-nr54-RO-Moldau Kloster Voronet

Kloster Voronet

2014-07-19-nr63-RO-Moldau Kloster Moldovita

Kloster Moldovita

2014-07-19-nr64-RO-Moldau Kloster Moldovita

Kloster Moldovita

2014-07-19-nr73-RO-Moldau Kloster Moldovita

Kloster Moldovita

Nach so vielen Klöstern haben wir erst einmal genug und genießen eine verdiente Ruhepause auf einem schönen Campingplatz.

2014-07-19-nr93-RO-Fundo Moldovei-Camping De Vuurplaats

Camping De Vuurplaats im Ort Fundo Moldovei (N47 32 08 E25 24 56)

Wir fahren weiter Richtung Westen und besuchen die Stadt Bistrita. Das Ortszentrum ist klein und ganz nett, bietet aber nichts Besonderes. Auf der Fahrt zu unserem nächsten Campingplatz in Gilau passieren wir die Stadt Cluj-Napoca. Der Verkehr ist hier sehr dicht und bedingt durch eine Baustelle entwickelt sich die Fahrt aus der Stadt heraus zu einer Geduldsprobe. Daher bleiben wir bei unserem bewährten Konzept, solche Städte per ÖPNV zu erkunden. Durch das Chaos wollen wir kein zweites Mal durchfahren.

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zwischen Fundo Moldovei und Bistrita – am Paß Mestecanis (1.096 m)

2014-07-21-nr10-RO-zwischen Fundo Moldovei und Bistrita

zwischen Fundo Moldovei und Bistrita

2014-07-21-nr19-RO-zwischen Fundo Moldovei und Bistrita

zwischen Fundo Moldovei und Bistrita

2014-07-21-nr28-RO-zwischen Fundo Moldovei und Bistrita

in Rumänien arbeiten noch viele Bauern mit der Hand statt mit Maschinen

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Bistrita – Evangelische Kirche

2014-07-21-nr30-RO-Bistrita-Altstadt

Bistrita – Altstadt

2014-07-21-nr57-RO-zwischen Bistrita und Gilau-Störche

zwischen Bistrita und Gilau

2014-07-23-nr06-RO-Gilau-Camping Eldorado

Camping Eldorado in Gilau (N46 46 01 E23 21 12)

Von Gilau aus fährt ein Bus nach Cluj-Napoca. Kaum stehen wir an der Haltestelle spricht uns ein Autofahrer an, der uns anbietet, uns mit seinem Auto nach Cluj-Napoca zu fahren. Es ist offensichtlich ein schwarzes Taxi, aber alle Leute kennen das, denn es steigen noch zwei weitere Personen mit ins Auto. Er fährt uns bis zum Stadtrand von Cluj-Napoca. Von hier müssen wir den Bus ins Stadtzentrum nehmen. Auch das klappt ganz gut, so dass wir bald auf dem zentralen Platz stehen. Wir schauen uns die Altstadt an. Dann laufen wir zur angeblich größten Sehenswürdigkeit von Cluj-Napoca, dem Botanischen Garten.
Der Botanische Garten ist zwar ganz nett, aber offensichtlich sind wir doch ein wenig verwöhnt von anderen Gärten. Hier gibt es nur wenige Blumen, denn der größte Teil des Geländes ist wie ein Wald. Ganz offensichtlich ist der Garten eher etwas für fachkundige Botaniker, die die Vielzahl der verschiedenen Arten besser würdigen können als wir. Wir vermissen eher blühende Blumen. Zum Schluss besuchen wir das Botanische Museum. Es ist alleine deswegen schon sehenswert, weil hier eine große Sammlung von getrockneten Blättern, Früchten etc. auf sehr altmodische Art liebevoll konserviert wurden und ausgestellt sind. Es wirkt alles so altmodisch, als ob Alexander von Humboldt oder Albert Einstein jeden Moment um die Ecke kommen – ein echtes Erlebnis.

2014-07-24-nr10-RO-Cluj Napoca-Michaelskirche und Denkmal Mathias Corvinius

Cluj Napoca – Michaelskirche und Denkmal für König Mathias

2014-07-24-nr12-RO-Cluj Napoca-Platz Piata Unirii

Cluj Napoca – Platz Piata Unirii

2014-07-24-nr22-RO-Cluj Napoca-orthodoxe Kirche

Cluj Napoca – Orthodoxe Kirche

2014-07-24-nr29-RO-Cluj Napoca-Nationaltheater

Cluj Napoca – Nationaltheater

2014-07-24-nr40-RO-Cluj Napoca-Botanischer Garten

Cluj Napoca – Botanischer Garten

2014-07-24-nr50-RO-Cluj Napoca-Botanischer Garten-Japanischer Garten

Cluj Napoca – Botanischer Garten – Japanischer Garten

2014-07-24-nr91-RO-Cluj Napoca-Botanischer Garten-Museum

Cluj Napoca – Botanischer Garten – Museum

Unsere letzte Station in Rumänien ist die Stadt Oradea, nahe der Grenze zu Ungarn. Hier gibt es einige schön herausgeputzte Gebäude im Jugendstil zu besichtigen. Leider habe ich nicht genug Kleingeld, so dass ich die Parkuhr nur für eine Stunde füttern kann. So bleibt uns keine Zeit für eine ausgedehnte Stadtbesichtigung – schade.

2014-07-25-nr13-RO-Oradea-Episkopal Palast

Oradea – Episkopal-Palast (li)

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Oradea – Rathaus

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Oradea

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Oradea

Hier endet unsere Reise durch Rumänien, ein Land das uns bisher unbekannt war. Wir haben ein landschaftlich schönes und kulturell reiches Land erlebt mit freundlichen Bewohnern. Die Straßenverhältnisse waren überwiegend gut bis akzeptabel. Ganz offensichtlich wird sehr viel getan, um die Straßenverhältnisse zu verbessern. Wir haben uns immer wohl gefühlt und hatten nie ein Problem außerhalb von Campingplätzen zu übernachten.

Es war sehr interessant für uns die verschiedenen Landschaften wie Transsylvanien, Karpaten, Siebenbürgen und Walachei zu sehen, von denen wir bisher keine rechte Vorstellung hatten.

Leider haben wir sehr viel Pech mit dem Wetter gehabt. Es hat sehr viel geregnet und es gab kaum einen vollständig trockenen Tag.

Das war unsere Reiseroute durch Rumänien:

Reiseroute Rumänien

Insgesamt sind wir ungefähr 2.300 km gefahren

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